Triumph und Bajaj wollen kooperieren

Die britische Traditionsmarke Triumph und der indische Massenhersteller Bajaj haben sich auf eine künftige weltweite Zusammenarbeit verständigt. |

Im Visier der neuen Partner ist das Segment der Mitteklassemotorräder. Gemeinsam gebaut werden sollen Modelle, »die die Vorteile beider Unternehmen in sich bündeln«.

Triumph verspricht sich von dem Deal, Marktanteile in bislang vom Unternehmen nicht erschlossenen Segmenten zu gewinnen und vor allem Zugang zu den Märkten der Schwellenländer zu gewinnen und so seinen aktuellen Wachstumskurs fortzusetzen.
Bajaj hingegen möchte von der Strahlkraft der Marke Triumph profitieren, um eine breitere Modellpalette anbieten zu können.

Der im indischen Poona ansässige Automotivekonzern Bajaj arbeitet bereits mit mehreren internationalen Motorradherstellern zusammen. Für Kawasaki betreibt Bajaj aktuell noch den Neufahrzeugvertrieb und das Aftersales-Geschäft auf dem Subkontinent. Die Partnerschaft wurde aber gekündigt, da Bajaj sich auf den Vertrieb von Motorrädern der Marke KTM konzentrieren möchte. Gemeinsam mit dem österreichischen Motorradbauer, an dem Bajaj mittlerweile 48 Prozent der Anteile (Quelle: KTM Geschäftsbericht 2016) hält, werden bereits zahlreiche kleinvolumige Modelle entwickelt und in Indien gefertigt. Rund 30 Prozent beträgt derzeit der Anteil der in Indien gefertigten KTM-Motorräder.

Welche Implikationen sich aus der Kooperation des indischen Unternehmens mit gleich zwei europäischen Partnern ergeben, wird sich zeigen.

Quelle: Tourenfahrer.de

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