So waren die Dresden Harley Days

(csp.) Zufriedenheit in allen Gesichtern. Die 1. Dresden Harley Days waren ein Erfolg. Nur das Wetter hat nicht immer mitgespielt. |

Pink Lady heißt dieses Custombike.

6.000 Motorradfahrer – diese Marke haben die Verantwortlichen für die 1. Dresden Harley Days angepeilt. Die Latte lag hoch, doch schon am Sonnabend lächelten die Macher zufrieden. Der Motorradparkplatz im Ostragehege, auf den etwa 450 Motorräder passen, war zu klein, zusätzliche Stellplätze mussten freigegeben werden. Full house in  der Rinne!

Am Spätnachmittag war zwar Platz für deutlich mehr Maschinen und Besucher im Veranstaltungsgelände, doch das lag vor allem am Wetter. Kräftige Regengüsse zwangen die Harley-Fans zu viel Gelassenheit. Wer schon mal ein heftig verchromtes Bike sein Eigen nannte, kennt dieses Kribbeln in der Putz-Hand, kaum dass der Regen aufgehört hat. Schließlich soll sich der teure Zweiradschatz eigentlich immer in Bestform – also zumindest trocken – präsentieren.

 

 

Eine Mini-Harley? Jedenfalls sehr schick.

Die ACDC-Covergirls von „Black Rosie“ mühten sich nach Kräften, das Publikum trotzdem bei Laune zu halten. Glücklich, wer ein trockenes Plätzchen unter eine Schirm oder einem Vordach der vielen Imbissbuden gefunden hat. Auch Bierstände waren gefragt als Regenquartiere – da konnte man das Nützliche bestens mit dem Angenehmen verbinden. Darüber hinaus waren die Händlerzelte – von diversen Harley-Vertretungen über Custom-Spezialisten bis zu Zubehörhändlern – willkommene Regenquartiere. Schön, dass es dort nicht nur Harley-Devotionalien gab, sondern auch Klamotten, Brillen etc. ohne das Signet der US-Marke. Das lockt auch Fans anderer Motorräder an.

 

 

 

Die Biker-Zeltstadt war eher übersichtlich. Da geht mehr.

Und waren es nun 6.000 Motorräder, am Ende sogar 6.000 Harleys auf dem Platz? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Einerseits: Wenn 600 Harley-Fahrer nur oft genug aufs Veranstaltungsgelände fahren, sind das am Ende auch 6.000. Andererseits: Es sah nach einem großen Vergnügen auf dem Veranstaltungsgelände aus.

Dresden und die Umgebung der Stadt erlebten am Wochenende so viele Harleys wie nie zuvor. Kaum war der Auspuffdonner einer vorbeifahrenden Harley-Crew im Stadtzentrum verklungen, näherte sich schon der nächste Pulk. Vor Hotels, Kneipen, Cafes und Shoppingcentern waren Harleys geparkt.

Fazit: Dresden hat eine neue Veranstaltung gewonnen, die der Stadt gut zu Gesicht steht. Was die Dresdner davon haben? Mehr Menschen, die anderswo mit Begeisterung von ihrer Stadt erzählen. Allein das ist ein Gewinn.

 

Quelle: Unkorrekt – Dresdner Betrachtungen nach Redaktionsschluss

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