Forschen am Motorrad

(csp.) Die TU Dresden sammelt Motorräder. Nicht für eine Ausstellung, sondern für die Technikforschung. Jetzt gab es eine neue Maschine für die Sammlung. |

Ein bisschen Stolz und viel Freude sieht man bei BMW-Entwicklungschef Jens Stäbe. Foto: TU Dresden/Gertraud Schäfer

Da steht sie. Eine nagelneue R 1200 GS, zugelassen und mit allem Schnick und Schnack. Sie soll aber nicht auf große Tour gehen, sondern dient dem Institut für Automobiltechnik der TU Dresden als Forschungsobjekt.

Die Studenten bekommen die Möglichkeit, den BMW-Bestseller genau unter die Lupe zu nehmen. Es geht um Fahrdynamik und die Sicherheit. Gemeinsam mit BMW Motorrad arbeitet und forscht das Institut an neuartigen Fahrerassistenzsystemen und der Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikation.

Institutsdirektor Prof. Günther Prokop: „Die Fahrzeugsicherheit hat bei Motorrädern und den Motorradfahrern als ungeschützte Verkehrsteilnehmer einen entsprechend hohen Stellenwert. In beiden Gebieten gibt es großen Forschungsbedarf, um die am Pkw perfektionierten Themen in den Motorradbereich zu übertragen.“ Dabei soll die GS helfen. Das von BMW zur Verfügung gestellte Motorrad erlaubt es uns, einerseits am Puls der Zeit zu forschen und andererseits unseren Studierenden eine praxisnahe und anschauliche Lehre anbieten zu können.“

Die Maschine hat Jens Stäbe, der Leiter der Entwicklung Gesamtfahrzeug bei BMW Motorrad, heute höchstselbst in der Uni übergeben. Bereits im März 2013 bekam das Institut zwei S 1000 RR, ebenfalls für die Forschung.

Quelle: Unkorrekt – Dresdner Betrachtungen nach Redaktionsschluss

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