Archiv für die Kategorie „Wirtschaft und Politik“
Noch mehr Louis in Dresden?
Viele Dresdner Motorradfahrer wünschen Polo viel Glück bei den Bemühungen darum, nicht schließen zu müssen. Denn Konkurrenz belebt das Geschäft und scheint nötiger denn je angesichts der Tatsache, dass Louis offenbar kräftig wachsen will.
Mit satter Mehrheit hat der Bauausschuss der Stadt am Dienstag einem Papier zugestimmt, in dem es um die Fläche geht, auf der Louis am Nickerner Weg sein sogenanntes Gigastore betreibt.
Die Dresdner Louis-Filiale soll künftig doppelt so groß sein, wie der jetzt bekannte Markt. Dieses Ansinnen fanden zehn Mitglieder des Bauausschusses in Ordnung, es gab eine Enthaltung.
Freie Fahrt für freie Biker
In Tschechien steigen zum Jahreswechsel die Preise für die Vignetten, die Benutzer von Schnellstraßen brauchen. Die Preise werden um durchschnittlich 20 Prozent angehoben, der Staat benötige für aktuelle Straßenbauprojekte dringend höhere Einnahmen, zitiert der Automobilclub die Begründung von Regierungschef Petr Necas für die bevorstehende Preisrunde. Der Preis der Jahresvignetten steigt zum Beispiel um zehn Euro auf 60,50 Euro, die Monatsvignette wird um drei Euro teurer und kostet künftig 18 Euro.
Gute Nachrichten gibts für Motorradfahrer. Sie dürfen die mautpflichtigen Straßen in Tschechien auch künftig gratis nutzen, teilte ADAC-Sprecherin Marion-Maxi Hartung auf Anfrage mit.
ADAC-Mitglieder können die Mautgebühren pro Land auf der Internetseite des Automobilclubs abfragen.
Quelle: Unkorrekt – der DNN-Blog
Roller Neuheiten 2012: Das Konzert der Großen
Das Rollerjahr 2012 bietet viele spektakuläre und vor allem hubraumstarke Roller Neuheiten, die es so in einer Saison vermutlich noch nie gab. Nach Jahren der gediegenen Mittelmäßigkeit ohne allzu viele aufregende Höhepunkte verspricht das Rollerjahr 2012 ein ganz Besonderes zu werden.
Große Aufmerksamkeit in diesem Reigen der Präsentationen hat sich dabei BMW gesichert. Dank geschickter Inszenierung mit häppchenweiser Bekanntgabe immer neuer Details hat garantiert jeder Zweirad-Interessierte mitbekommen, dass der Münchner Hersteller nach gut zehn Jahren wieder Roller anbietet. Anders als der seiner Zeit vorauseilende überdachte C1 bietet BMW mit dem C 600 Sport und dem C 650 GT vorerst nur bekannte Technologie in zwei Karosserie-Versionen an, Elektromotor und möglicherweise weitere technologische Überraschungen hebt man sich erst einmal für später auf.
Motorrad-Hits 2011
Die Ergebnisse der Motorradsaison 2011 stehen praktisch fest, denn im Dezember dürfte sich nicht mehr viel daran ändern. BMW kann die Marktführung ausbauen und sichert sich 15,48 Prozent der Marktanteile.
Gegenüber dem Vorjahreszeitraum verkaufte die bayerische Marke 1 780 Zweiräder mehr als in den ersten elf Monaten des Jahres 2011, insgesamt 19 363 Stück. Der Gesamtmarkt wuchs um 3,34 Prozent auf 125 101 Einheiten Mit einem knappen Plus von 1,55 Prozent konnte auch Honda mehr Zweiräder als im Vorjahreszeitraum absetzen und blieb wenig unter der Schwelle von 16 000 verkauften Fahrzeugen.
Deutliche Einbußen musste der japanische Anbieter Yamaha hinnehmen, im bisherigen Jahresverlauf ließen sich 13,27 Prozent weniger Zweiräder, entsprechend 12 005 Einheiten, an die Frau oder den Mann bringen.
Deutschland in Aufbruchstimmung
Während in der EU Schirme aufgespannt werden, sonnt sich Deutschland im goldenen Herbstwetter und in einer positiv gestimmten Konjunktur. Auch die Motorrad- und Rollerbranche kann auf ein Jahr zurückblicken, das sich dem Aufschwung verschrieben hat. Nicht einmal der zu großen Teilen eher herbstige Sommer konnte die bundesweite Zweirad-Begeisterung eindämmen – die Monate schlossen stets mit einem Plus im Gesamtmarkt. Und so zeigt sich dann auch zum Ende Oktober ein Zulassungsplus von 3,46 Prozent insgesamt.
Wenn dann noch dank des herausragenden Könnens zweier junger Motorradfahrer Deutschland in zwei Kategorien Weltmeister wird und der sonst von den Medien eher stiefmütterlich behandelte Motorradsport mit einem Mal in den Nachrichten erscheint, kann man mit Fug und Recht durchaus sagen: Deutschland einig Motorradland.
Zweiräder gegen Stau
10 Prozent mehr Motorräder und Roller im Berufsverkehr könnten für 40 Prozent weniger Staus sorgen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die von „Transport & Mobility Leuven“ durchgeführt wurde.
Wenn 10 % der Autofahrer zugunsten eines Motorrads oder Rollers auf ihr Auto verzichten würden, könnte das Verkehrsaufkommen um 40 % gesenkt werden. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die auf einer der überfülltesten Straßen Belgiens stattfand, welche hierbei stellvertretend für den dichten Straßenverkehr in Europas urbanen Gegenden steht.
Die europäische Kommission ist darum bemüht, eine neue Art der Mobilität voranzutreiben, welche Emissionen reduziert und die Lebensqualität verbessert. Hier könnten die motorisierten Zweiräder einen Lösungsansatz bieten. Während das vor kurzem veröffentlichte „White Paper on Transport“ darauf aus ist, ein Gleichgewicht zwischen dem individuellen Bedarf an Mobilität und dem Wunsch nach effizienter Beförderung zu schaffen, hat die Studie herausgefunden, dass Staus der Vergangenheit angehören könnten, wenn 25 % aller Berufspendler per Motorrad und Roller unterwegs wären.
Land Sachsen übernimmt Bürgschaft – MZ bereitet Produktion und Zukunftsprojekte vor
Mitte August war der Kraftakt geschafft: In enger Zusammenarbeit mit der Merkur-Bank Sachsen konnte die Motorenwerke Zschopau GmbH die letzten Voraussetzungen erfüllen, die für die Gewährung der seit fast zwei Jahren angestrebten Bürgschaft des Landes Sachsen erforderlich waren. Diese Landesbürgschaft ermöglichte die Auszahlung verschiedener Darlehen, mit denen das sächsische Traditionsunternehmen jetzt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellt. „MZ hat bereits bei verschiedenen Gelegenheiten die Strategien aufgezeigt, mit denen auf Dauer eine stabiles Unternehmen erreicht werden kann“, sagt Geschäftsführer Martin Wimmer, „mit den finanziellen Mitteln, die uns die Merkur-Bank dank der Landesbürgschaft zur Verfügung stellt, können wir unsere Projekte nun konkret umsetzen.“
Weiter MotoGP auf dem Sachsenring!?!?
Der Motorrad-Grand-Prix bleibt nun offenbar doch dem Sachsenring erhalten. Das melden heute unisono Nachrichtenagenturen und Internetseiten namhafter Medien wie etwa Focus online.
Der ADAC Sachsen habe sich um die Ausrichtung des Rennens beworben, heißt es. Focus online beruft sich dabei auf die Speedweek. Dabei wird auch der Bürgermeister von Hohnstein-Ernstthal Erich Homilius zitiert. “Wir haben auch gehört, dass der ADAC nachgerechnet hat und sich wieder als Ausrichter bewerben will”, heißt da.
Quelle: Unkorrekt – der DNN-Blog
ADAC bleibt bei Entscheidung über Sachsenring
Trotz der Proteste von tausenden Fans am vergangenen Sonntag auf dem Sachsenring, bleibt der ADAC bei seiner Entscheidung den Motorrad Grand Prix 2012 auf eine andere Rennstrecke zu verlegen – dies wurde heute über Radio PSR veröffentlicht.
Allein der Streckenumbau mit allen Planungen und Genehmigungen sei bis zum nächsten Jahr nicht zu schaffen. Außerdem ist auch weiter unklar, wie das Finanzloch von rund 850.000 Euro gestopft werden soll, sagte ein Sprecherin. Der ADAC Sachsen will aber daraufhin arbeiten, dass der Traditionskurs ab 2013 wieder genutzt werden kann.
Foto: Facebook-Fanseite – Sachsenring 2012 – es muss weitergehen -
MZ braucht Hilfe
Seit Wochen sucht MZ einen IT-Administrator. Es geht um eine befristete Stelle, 24 Monate soll der neue Kollege zunächst für die Firma in Hohndorf bei Zschopau arbeiten. Er oder sie ist unter anderem für den Internetauftritt des Unternehmens zuständig. Wie nötig das ist, kann man bei einigen wenigen Klicks auf der Seite des Unternehmens erfahren.
Die Seite wird nur selten gepflegt. Das erkennt man schon beim Klick auf den Menüpunkt “Unser Unternehmen”. Seit Ende Juni sind Ralf Waldmannn und Martina Häger nicht mehr Miteigentümer der Firma. Der Frankfurter Bankier Peter Ertl hat ihre Anteile übernommen. Auf der Internetseite steht aber noch immer: “Seit März 2009 sind die ehemaligen GP-Rennfahrer Ralf Waldmann und Martin Wimmer sowie dessen Frau Martina Häger Eigentümer von MZ.”
Zulassungsstatistik – wird 2011 ein Erfolgsjahr?
Zulassungszahlen sind die Währung, in der sich Erfolg und Misserfolg von Motorrad- und Rollerhändlern am besten ausdrücken lassen.
Gemessen am vergangenen Jahr scheint 2011 in Sachsen demnach ein Erfolgsjahr zu werden. Gut, das ist vielleicht etwas zu dick aufgetragen. Zwischen Januar und Mai 2011 wurden in Sachsen 69 Krafträder mehr zugelassen, als vor Jahresfrist. Besser passt deshalb: 2011 scheint erfolgreicher zu werden als 2010.
2904 Krafträder wurden laut Auskunft des Statistischen Landesamtes in Kamenz in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres in Sachsen zugelassen. 2010 waren es 2835. Im Jahr davor, also 2009, wurden zwischen Januar und Mai 3184 fabrikneue Krafträder in Sachsen zugelassen.





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