Archiv für die Kategorie „Wirtschaft und Politik“
Horex: Letzte Vorbereitungen für Serienstart
Bei Horex stehen alle Zeichen auf Start. In wenigen Wochen sollen die ersten Serienfahrzeuge aus der Manufaktur in Augsburg an die Kunden ausgeliefert werden.
One man, one bike – so lautet der Grundsatz in der Motorradmanufaktur von Horex. Und Manufaktur ist dabei durchaus wörtlich zu nehmen, denn am Standort Augsburg, wo die Endmontage erfolgt, wird noch von Hand montiert.
An vier Stationen setzen erfahrene Motorradmechaniker die VR6 Roadster zusammen. Zunächst wird der Motor in den Rahmen eingefügt, in weiteren Arbeitsschritten folgen Elektronik und Elektrik und schließlich die Peripherie, bevor das Motorrad zum finalen Test auf den Rollenprüfstand muss.
Nicht nur bei der Montage von Hand, auch in Sachen höchster Qualität ist Horex dem Manufakturgedanken verpflichtet. So erfassen die Monteure jeden Fertigungsschritt an den einzelnen Montagestationen lückenlos via PC – ein zentraler Punkt für die Qualitätssicherung und damit auch Grundlage für den Zertifizierungsprozess nach ISO-Vorgaben, der bei Horex gerade angelaufen ist.
1,5 Millionen Euro für den Sachsenring
Der Freistaat investiert in den Sachsenring.
Wie anlässlich der Rettung des Motorrad Grand Prix auf dem Kurs bei Hohenstein-Ernstthal Anfang Dezember 2011 angekündigt, gibt das Land 1,5 Millionen Euro für den “sicherheitstechnischen Umbau” der Strecke aus. Das teilte heute Judith Pieper-Köhler mit, die Sprecherin der Sachsenring-Rennstrecken Management GmbH (SRM GmbH), die den Grand Prix in diesem Jahr veranstaltet.
Dabei berief sie sich auf den CDU-Landtagsabgeordnete Jan Hippold aus Limbach-Oberfrohna. Die Finanzspritze sei den zu erwartenden Steuermehreinnahmen zu verdanken, welche mit der Steuerschätzung im November ermittelt wurden, zitiert sie Hippold in ihrer Mitteilung.
Louis: Über 80 freie Lehrstellen in 13 Berufen
Motorradbegeisterten Jugendlichen bietet Bekleidungs- und Zubehörmulti Louis Ausbildungsplätze in mehr als einem Dutzend verschiedener Berufe an.
Für ein Handelsunternehmen ist das eine ungewöhnlich hohe Zahl – doch bei Louis erledigt man vieles im eigenen Hause, was üblicherweise an externe Firmen vergeben wird. Die gesamte Werbung inklusive dem dicken Katalog, der EDV- und IT-Bereich, die Ladendekoration oder auch die Logistik – all das ist bei Louis selfmade.
Pressesprecher Kay Blanke nennt die Gründe dafür: »Einerseits die Unabhängigkeit von Dienstleistern, andererseits aus Authentizitätsgründen, insbesondere bei unserem werblichen Auftritt. Wir sprechen „Motorrad“ und möchten auch so wahrgenommen werden.«
Neue Hoffnung für Polo
Der Geschäftsbetrieb des insolventen Motorradbekleidungs- und Zubehörhändlers Polo hat sich stabilisiert.
Nach intensiven Gesprächen und Verhandlungen mit den wichtigsten Lieferanten, Spediteuren und Dienstleistern ist es dem vorläufigen Insolvenzverwalter Horst Piepenburg, der unter bereits an der Abwicklung von SinnLeffers und der Karstadt-Mutter Arcandor beteiligt war, gelungen, gemeinsam mit der Geschäftsführung die bestehenden Geschäftsbeziehungen fortzuführen.
Vom Insolvenzantrag betroffen sind deutschlandweit über 800 Mitarbeiter, davon rund 230 am Hauptsitz der »Polo Expressversand Gesellschaft für Motorradbekleidung und Sportswear mbH« im nordrhein-westfälischen Jüchen. Neben dem Versand und Onlinehandel vertreibt Polo seine Waren über 95 Filialen und Shops von Franchise-Partnern in Deutschland und sechs Shops in der Schweiz.
Noch mehr Louis in Dresden?
Viele Dresdner Motorradfahrer wünschen Polo viel Glück bei den Bemühungen darum, nicht schließen zu müssen. Denn Konkurrenz belebt das Geschäft und scheint nötiger denn je angesichts der Tatsache, dass Louis offenbar kräftig wachsen will.
Mit satter Mehrheit hat der Bauausschuss der Stadt am Dienstag einem Papier zugestimmt, in dem es um die Fläche geht, auf der Louis am Nickerner Weg sein sogenanntes Gigastore betreibt.
Die Dresdner Louis-Filiale soll künftig doppelt so groß sein, wie der jetzt bekannte Markt. Dieses Ansinnen fanden zehn Mitglieder des Bauausschusses in Ordnung, es gab eine Enthaltung.
Freie Fahrt für freie Biker
In Tschechien steigen zum Jahreswechsel die Preise für die Vignetten, die Benutzer von Schnellstraßen brauchen. Die Preise werden um durchschnittlich 20 Prozent angehoben, der Staat benötige für aktuelle Straßenbauprojekte dringend höhere Einnahmen, zitiert der Automobilclub die Begründung von Regierungschef Petr Necas für die bevorstehende Preisrunde. Der Preis der Jahresvignetten steigt zum Beispiel um zehn Euro auf 60,50 Euro, die Monatsvignette wird um drei Euro teurer und kostet künftig 18 Euro.
Gute Nachrichten gibts für Motorradfahrer. Sie dürfen die mautpflichtigen Straßen in Tschechien auch künftig gratis nutzen, teilte ADAC-Sprecherin Marion-Maxi Hartung auf Anfrage mit.
ADAC-Mitglieder können die Mautgebühren pro Land auf der Internetseite des Automobilclubs abfragen.
Quelle: Unkorrekt – der DNN-Blog
Roller Neuheiten 2012: Das Konzert der Großen
Das Rollerjahr 2012 bietet viele spektakuläre und vor allem hubraumstarke Roller Neuheiten, die es so in einer Saison vermutlich noch nie gab. Nach Jahren der gediegenen Mittelmäßigkeit ohne allzu viele aufregende Höhepunkte verspricht das Rollerjahr 2012 ein ganz Besonderes zu werden.
Große Aufmerksamkeit in diesem Reigen der Präsentationen hat sich dabei BMW gesichert. Dank geschickter Inszenierung mit häppchenweiser Bekanntgabe immer neuer Details hat garantiert jeder Zweirad-Interessierte mitbekommen, dass der Münchner Hersteller nach gut zehn Jahren wieder Roller anbietet. Anders als der seiner Zeit vorauseilende überdachte C1 bietet BMW mit dem C 600 Sport und dem C 650 GT vorerst nur bekannte Technologie in zwei Karosserie-Versionen an, Elektromotor und möglicherweise weitere technologische Überraschungen hebt man sich erst einmal für später auf.
Motorrad-Hits 2011
Die Ergebnisse der Motorradsaison 2011 stehen praktisch fest, denn im Dezember dürfte sich nicht mehr viel daran ändern. BMW kann die Marktführung ausbauen und sichert sich 15,48 Prozent der Marktanteile.
Gegenüber dem Vorjahreszeitraum verkaufte die bayerische Marke 1 780 Zweiräder mehr als in den ersten elf Monaten des Jahres 2011, insgesamt 19 363 Stück. Der Gesamtmarkt wuchs um 3,34 Prozent auf 125 101 Einheiten Mit einem knappen Plus von 1,55 Prozent konnte auch Honda mehr Zweiräder als im Vorjahreszeitraum absetzen und blieb wenig unter der Schwelle von 16 000 verkauften Fahrzeugen.
Deutliche Einbußen musste der japanische Anbieter Yamaha hinnehmen, im bisherigen Jahresverlauf ließen sich 13,27 Prozent weniger Zweiräder, entsprechend 12 005 Einheiten, an die Frau oder den Mann bringen.
Deutschland in Aufbruchstimmung
Während in der EU Schirme aufgespannt werden, sonnt sich Deutschland im goldenen Herbstwetter und in einer positiv gestimmten Konjunktur. Auch die Motorrad- und Rollerbranche kann auf ein Jahr zurückblicken, das sich dem Aufschwung verschrieben hat. Nicht einmal der zu großen Teilen eher herbstige Sommer konnte die bundesweite Zweirad-Begeisterung eindämmen – die Monate schlossen stets mit einem Plus im Gesamtmarkt. Und so zeigt sich dann auch zum Ende Oktober ein Zulassungsplus von 3,46 Prozent insgesamt.
Wenn dann noch dank des herausragenden Könnens zweier junger Motorradfahrer Deutschland in zwei Kategorien Weltmeister wird und der sonst von den Medien eher stiefmütterlich behandelte Motorradsport mit einem Mal in den Nachrichten erscheint, kann man mit Fug und Recht durchaus sagen: Deutschland einig Motorradland.
Zweiräder gegen Stau
10 Prozent mehr Motorräder und Roller im Berufsverkehr könnten für 40 Prozent weniger Staus sorgen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die von „Transport & Mobility Leuven“ durchgeführt wurde.
Wenn 10 % der Autofahrer zugunsten eines Motorrads oder Rollers auf ihr Auto verzichten würden, könnte das Verkehrsaufkommen um 40 % gesenkt werden. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die auf einer der überfülltesten Straßen Belgiens stattfand, welche hierbei stellvertretend für den dichten Straßenverkehr in Europas urbanen Gegenden steht.
Die europäische Kommission ist darum bemüht, eine neue Art der Mobilität voranzutreiben, welche Emissionen reduziert und die Lebensqualität verbessert. Hier könnten die motorisierten Zweiräder einen Lösungsansatz bieten. Während das vor kurzem veröffentlichte „White Paper on Transport“ darauf aus ist, ein Gleichgewicht zwischen dem individuellen Bedarf an Mobilität und dem Wunsch nach effizienter Beförderung zu schaffen, hat die Studie herausgefunden, dass Staus der Vergangenheit angehören könnten, wenn 25 % aller Berufspendler per Motorrad und Roller unterwegs wären.
Land Sachsen übernimmt Bürgschaft – MZ bereitet Produktion und Zukunftsprojekte vor
Mitte August war der Kraftakt geschafft: In enger Zusammenarbeit mit der Merkur-Bank Sachsen konnte die Motorenwerke Zschopau GmbH die letzten Voraussetzungen erfüllen, die für die Gewährung der seit fast zwei Jahren angestrebten Bürgschaft des Landes Sachsen erforderlich waren. Diese Landesbürgschaft ermöglichte die Auszahlung verschiedener Darlehen, mit denen das sächsische Traditionsunternehmen jetzt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellt. „MZ hat bereits bei verschiedenen Gelegenheiten die Strategien aufgezeigt, mit denen auf Dauer eine stabiles Unternehmen erreicht werden kann“, sagt Geschäftsführer Martin Wimmer, „mit den finanziellen Mitteln, die uns die Merkur-Bank dank der Landesbürgschaft zur Verfügung stellt, können wir unsere Projekte nun konkret umsetzen.“





Das spektakuläre 50ccm-Langstrecken-Moppedrennen
Heimkinderausfahrt mit den Kindern aus Tschernobyl
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