Archiv für die Kategorie „Politik“
Mehr Sicherheit für Motorradfahrer im Müglitztal
Bleche sollen die Müglitztalstraße für Motorradfahrer sicherer machen. Dort wird ein “besonderes Modellvorhaben zur Verkehrssicherheit umgesetzt”, teilte das sächsische Verkehrsministerium in einer Terminankündigung mit. “Spezielle Leiteinrichtungen und Schutzplanken mit Unterfahrschutz in den Kurven sollen das Unfall- und Verletzungsrisiko … in der kommenden Saison verringern”, so die Verantwortlichen.
Im Klartext: An die Leitplanken auf der kurvenreichen Strecke sollen Bleche montiert werden die verhindern, dass Motorradfahrer bei Stürzen gegen die scharfkantigen und massiven Stahlstützen von Leitplanken rutschen. Denn das kann tödlich sein.
Zweiräder gegen Stau
10 Prozent mehr Motorräder und Roller im Berufsverkehr könnten für 40 Prozent weniger Staus sorgen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die von „Transport & Mobility Leuven“ durchgeführt wurde.
Wenn 10 % der Autofahrer zugunsten eines Motorrads oder Rollers auf ihr Auto verzichten würden, könnte das Verkehrsaufkommen um 40 % gesenkt werden. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die auf einer der überfülltesten Straßen Belgiens stattfand, welche hierbei stellvertretend für den dichten Straßenverkehr in Europas urbanen Gegenden steht.
Die europäische Kommission ist darum bemüht, eine neue Art der Mobilität voranzutreiben, welche Emissionen reduziert und die Lebensqualität verbessert. Hier könnten die motorisierten Zweiräder einen Lösungsansatz bieten. Während das vor kurzem veröffentlichte „White Paper on Transport“ darauf aus ist, ein Gleichgewicht zwischen dem individuellen Bedarf an Mobilität und dem Wunsch nach effizienter Beförderung zu schaffen, hat die Studie herausgefunden, dass Staus der Vergangenheit angehören könnten, wenn 25 % aller Berufspendler per Motorrad und Roller unterwegs wären.
Land Sachsen übernimmt Bürgschaft – MZ bereitet Produktion und Zukunftsprojekte vor
Mitte August war der Kraftakt geschafft: In enger Zusammenarbeit mit der Merkur-Bank Sachsen konnte die Motorenwerke Zschopau GmbH die letzten Voraussetzungen erfüllen, die für die Gewährung der seit fast zwei Jahren angestrebten Bürgschaft des Landes Sachsen erforderlich waren. Diese Landesbürgschaft ermöglichte die Auszahlung verschiedener Darlehen, mit denen das sächsische Traditionsunternehmen jetzt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellt. „MZ hat bereits bei verschiedenen Gelegenheiten die Strategien aufgezeigt, mit denen auf Dauer eine stabiles Unternehmen erreicht werden kann“, sagt Geschäftsführer Martin Wimmer, „mit den finanziellen Mitteln, die uns die Merkur-Bank dank der Landesbürgschaft zur Verfügung stellt, können wir unsere Projekte nun konkret umsetzen.“
Leichtkrafträder – Ab 2013 EU-weite Aufhebung des Tempolimits von 80 km/h
Der ARCD (Auto- und Reiseclub Deutschland) sieht die für 2013 geplante EU-weite Aufhebung des Tempolimits von 80 km/h für Leichtkrafträder mit Sorge. Bisher gilt in Deutschland für Fahrer unter 18 Jahren auf einem Leichtmotorrad bis 125 Kubikzentimeter Hubraum ein Tempolimit von 80 km/h. Ab 19. Januar 2013 entfällt diese Regelung, dann tritt die 6. Verordnung zur Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung in Kraft. Die 3. EG-Führerscheinrichtlinie, woran sich die deutsche Verordnung orientiert, erlaubt keine Sonderauflagen für die Fahrerlaubnis A1 mehr, teilte das Bundesverkehrsministerium dem ARCD auf Anfrage mit.
Allerdings gilt fortan eine verschärfte Definition der Klasse A1, die neben dem Hubraum von 125 ccm und einer Nennleistung von nicht mehr als 11 kW / 15 PS auch das Verhältnis zum Gewicht vorschreibt. Es darf künftig 0,1 kW pro kg Gewicht des Motorrades nicht übersteigen. Dieses zusätzliche Kriterium „Verhältnis Leistung/Gewicht” verhindere laut Institut für Zweiradsicherheit (ifz), dass Inhaber einer Fahrerlaubnis der Klasse A1 Zugang zu sehr leichten und gleichzeitig starken Fahrzeugen haben, die deutlich schneller als 100 km/h fahren.
MotoGP: Neuer Veranstalter für Sachsenring-GP?
Offiziell ist der Schauplatz für den deutschen Motorrad-GP 2012 noch offen. Aber jetzt zeichnet sich eine vielversprechende Lösung für den Sachsenring ab.
Schon vor zwei Wochen hat sich abgezeichnet, dass der deutsche Motorrad-GP auf dem Sachsenring auch nach der merkwürdigen Pressekonferenz des Veranstalters ADAC Sachsen für 2012 und die Jahre danach noch nicht endgültig begraben war.
Denn es regten sich sofort neue Kräfte aus den umliegenden Gemeinden, die sich diesen publicityträchtigen Event nicht kampflos wegnehmen lassen wollten. Die Politiker des Freistaats Sachsen und der lokalen Kommunen wollen auf die jährlichen Umsätze von rund 26 Millionen Euro nicht verzichten, die Unternehmen aus dem Einzugsgebiet der Rennstrecke natürlich schon gar nicht.
Und die treuen Fans des populären Sachsenring-GP stiegen sofort für ihren Grand Prix auf die Barrikaden, auf Websites im Internet und dann bei Protestaktionen an der Rennstrecke am 18. und 25. September.
Lausitzring bewirbt sich um MotoGP
Der Lausitzring im Süden Brandenburgs hat sich offiziell um die Ausrichtung des deutschen Laufes der Motorrad-Weltmeisterschaft 2012 beworben.
Dies bestätigte am Mittwoch die Pressesprecherin der EuroSpeedway Verwaltungs GmbH, Carolin Schneider. „Wir hatten in der vorigen Woche eine offizielle Anfrage dafür erhalten und uns Bedenkzeit erbeten. Jetzt haben wir unsere Entscheidung für die Bewerbung um die Ausrichtung Motorrad Grand Prix von Deutschland 2012 unter bestimmten wirtschaftlichen Bedingungen dem ADAC München mitgeteilt“, sagte sie am Mittwoch.
ADAC bleibt bei Entscheidung über Sachsenring
Trotz der Proteste von tausenden Fans am vergangenen Sonntag auf dem Sachsenring, bleibt der ADAC bei seiner Entscheidung den Motorrad Grand Prix 2012 auf eine andere Rennstrecke zu verlegen – dies wurde heute über Radio PSR veröffentlicht.
Allein der Streckenumbau mit allen Planungen und Genehmigungen sei bis zum nächsten Jahr nicht zu schaffen. Außerdem ist auch weiter unklar, wie das Finanzloch von rund 850.000 Euro gestopft werden soll, sagte ein Sprecherin. Der ADAC Sachsen will aber daraufhin arbeiten, dass der Traditionskurs ab 2013 wieder genutzt werden kann.
Foto: Facebook-Fanseite – Sachsenring 2012 – es muss weitergehen -
Aus für den MotoGP auf dem Sachsenring?
Laut Meldungen auf MDR Radio Sachsen und dem Social Network Facebook soll es 2012 kein Motorrad Grand Prix mehr am Sachsenring geben!
Hier die unbestätigten Fakten: Es soll 2011, trotz erneutem Zuschauerekord, ein Verlust von 600.000 Euro gemacht worden sein, es wird ein erwarteter Verlust für 2012 von 2.1 Mio. Euro (geschätzt) prognostiziert und somit findet heute am 13.09.2011 14 Jahre MotoGP am Sachsenring ein vorläufiges Ende…
Grund sollen nicht nur die höheren Forderungen des MotoGP-Vermarkter DORNA sein, sondern für 2012 müsste der Sachsenring umgebaut werden. Es sickerte aber durch, das 2012 ein GP Lauf in Deutschland ausgetragen werden soll – Lausitzring – Nürburgring – Hockenheim???
Eine offizielle Meldung dazu ist auf der Website vom Sachsenring derzeit aber noch nicht zu lesen – ganz im Gegenteil – dort heißt es noch, dass es 2012 wieder ein Rennen der MotoGP geben wird…
Tips für den Urlaub – Ohne Helm Motorrad weg
Ausnahmsweise mal ohne Helm oder für ein paar Meter freihändig – das ist nicht nur gefährlich, sondern hat für Motorradfahrer in Italien auch teure Folgen. Wer von der Polizei erwischt wird, zahlt für diese Verstöße jeweils nicht nur Bußgelder bis zu 306 €, sondern ist vor allem sein Motorrad los: Das Fahrzeug wird für 60 Tage beschlagnahmt, bei einem erneuten Verstoß innerhalb von zwei Jahren für 90 Tage. Einziger Trost: Den Ort der Verwahrung, etwa eine Garage, darf sich der Motorradfahrer aussuchen. Hauptsache, es bleibt in Italien.
Auch bei Bikern, die einen Helm tragen, schaut die Polizei genau hin. Wenn der Helm nicht über das ECE-Genehmigungszeichen verfügt, wird ein Bußgeld von mindestens 76 € fällig. Richtig teuer wird es bei Tempodelikten: Für zu schnelles Fahren gibt es Strafen von 39 bis 3119 €…
Quelle: ADAC Motorwelt 08/2011
Motorradbauer MZ erhält Staatsbürgschaft
Durch die Zusage des Finanzministeriums kann das Traditionsunternehmem nun mit Krediten rechnen.
Die Wiederbelebung des traditionsreichen Motorradbaus bei MZ in Zschopau scheint in greifbare Nähe zu rücken. Das Unternehmen hat eine dringend benötigte Landesbürgschaft des Freistaates Sachsen erhalten. „Die Bewilligung ist rausgegangen“, sagte der Sprecher des Finanzministeriums, Stephan Gößl, am Freitag und bestätigte einen Bericht der „Leipziger Volkszeitung“ (Samstag).
Die Motorenwerke Zschopau (MZ) brauchen diese Bürgschaft nach Angaben des Geschäftsführers Martin Wimmer, um in die Serienfertigung einsteigen zu können. Eine Bank sei zur Finanzierung bereit, habe aber die Staatsbürgschaft zur Voraussetzung für die Millionen-Kredite gemacht.
Neues Motorradkennzeichen – Behörden stellen sich stur

Biker haben Anspruch auf kleineres Motorradkennzeichen: Kaum in Kraft getreten, gibt es schon Ärger mit den verkleinerten Nummernschildern für Motorräder. Viele Motorradfahrer haben den 8. April 2011 herbeigesehnt, um ihre ungeliebten 22 cm breiten Kuchenbleche in nur noch 18 cm breite Kennzeichen umzutauschen.
Beim ADAC beschweren sich jetzt zahlreiche Mitglieder, dass viele Zulassungsstellen die neue Verordnung nicht so umsetzen, wie es vom Gesetzgeber gedacht war: Danach sollte eine bereits zugeteilte Buchstaben-Zahlen-Kombination unverändert bleiben. Wer will und die Gebühr für das schmalere Nummernschild bezahlt, erhält dieses Kennzeichen dann in der kleineren Version.




Das spektakuläre 50ccm-Langstrecken-Moppedrennen
Heimkinderausfahrt mit den Kindern aus Tschernobyl
Online-Datenbank für gestohlene Motorräder, Roller und Mopeds