Archiv für die Kategorie „Politik“
Noch mehr Louis in Dresden?
Viele Dresdner Motorradfahrer wünschen Polo viel Glück bei den Bemühungen darum, nicht schließen zu müssen. Denn Konkurrenz belebt das Geschäft und scheint nötiger denn je angesichts der Tatsache, dass Louis offenbar kräftig wachsen will.
Mit satter Mehrheit hat der Bauausschuss der Stadt am Dienstag einem Papier zugestimmt, in dem es um die Fläche geht, auf der Louis am Nickerner Weg sein sogenanntes Gigastore betreibt.
Die Dresdner Louis-Filiale soll künftig doppelt so groß sein, wie der jetzt bekannte Markt. Dieses Ansinnen fanden zehn Mitglieder des Bauausschusses in Ordnung, es gab eine Enthaltung.
Freie Fahrt für freie Biker
In Tschechien steigen zum Jahreswechsel die Preise für die Vignetten, die Benutzer von Schnellstraßen brauchen. Die Preise werden um durchschnittlich 20 Prozent angehoben, der Staat benötige für aktuelle Straßenbauprojekte dringend höhere Einnahmen, zitiert der Automobilclub die Begründung von Regierungschef Petr Necas für die bevorstehende Preisrunde. Der Preis der Jahresvignetten steigt zum Beispiel um zehn Euro auf 60,50 Euro, die Monatsvignette wird um drei Euro teurer und kostet künftig 18 Euro.
Gute Nachrichten gibts für Motorradfahrer. Sie dürfen die mautpflichtigen Straßen in Tschechien auch künftig gratis nutzen, teilte ADAC-Sprecherin Marion-Maxi Hartung auf Anfrage mit.
ADAC-Mitglieder können die Mautgebühren pro Land auf der Internetseite des Automobilclubs abfragen.
Quelle: Unkorrekt – der DNN-Blog
Sinnlose Parkplätze
Park+Ride für Motorradfahrer?
Richtig, die Stadt Dresden meint, auch Motorradfahrer sollten mit Regionalzügen und S-Bahnen fahren. Deshalb hat sie auf dem neuen Park+Ride-Parkplatz am Bahnhof in Langebrück vier Stellflächen für Motorräder gebaut.
Weltfremd, könnte man diese Entscheidung kritisieren.
Wer Motorrad fährt, tut dies schließlich in den meisten Fällen zum Vergnügen und nicht, weil dies als lästige Art der Fortbewegung mit allerhöchster Staugefahr empfunden wird. Deshalb dürften die Parkplätze in Langebrück wohl meistens leer sein. Fotos, die das Gegenteil beweisen, werden hier natürlich gern veröffentlicht.
Ramsauer: Wechselkennzeichen kann kommen
Der Bundesrat hat heute dem Verordnungsentwurf von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer zur Einführung von Wechselkennzeichen zugestimmt.
Ramsauer: “Das Wechselkennzeichen kann kommen. Das bedeutet: Ein Nummernschild für zwei Fahrzeuge einer Klasse. Das Wechselkennzeichen ist eine kleine, aber wirkungsvolle, bürgernahe Maßnahme. Wir wollen damit die Nutzung mehrerer Fahrzeuge erleichtern und einen Anreiz zum Kauf eines umweltfreundlichen Zweitfahrzeuges, etwa eines Elektroautos setzen.”
Ziele:
- Flexiblere Nutzung mehrerer Fahrzeuge einer Klasse, z.B. Pkw, Wohnmobile, Oldtimer
- Anreiz zum Kauf eines Zweitfahrzeugs, z.B. eines umweltfreundlichen, sparsamen Autos zur innerstädtischen Nutzung
- Anreiz für Elektromobilität
- Die bestehenden Möglichkeiten der Zulassung mehrerer Fahrzeuge wie etwa Saisonkennzeichen werden sinnvoll ergänzt
ABS für Motorräder ab 2016 verpflichtend
Motorräder über 50 ccm Hubraum müssen ab 2016 ABS serienmäßig an Bord haben, so eine EU-Entscheidung. Die Technik ist vorhanden und ausgereift, die Herstellungskosten sind mit rund 100 Euro relativ günstig.
Mit der Verpflichtung wurde eine Forderung des ADAC erfüllt, doch der Vizepräsident für Technik, Thomas Burkhardt, meint: “Die verpflichtende Einführung sollte früher gelten.” In Europa könnten pro Jahr mehr als 500 Menschenleben gerettet werden, so die Einschätzung des Clubs.
Aktuell sind jährlich rund 4 000 Motorrad-Unfalltote in der EU zu beklagen. In Deutschland sind bereits zwei Drittel der neu zugelassenen Motorräder mit ABS ausgestattet. Und mit dem System kann schneller und besser gebremst werden.
Quelle: KFZ-Auskunft.de
Nachtrag: das EU-Parlament hat über die neue Typprüfungsverordnung, in deren Zuge die ABS-Pflicht geregelt werden soll, noch nicht abgestimmt. Diese Abstimmung ist voraussichtlich im Februar nächsten Jahres. Lediglich der IMCO-Ausschuss hat am 5.12. sein Votum dafür abgegeben – so wie auch schon diverse andere Ausschüsse in den Monaten zuvor.
Quelle: http://www.antifah.de/
Grünes Licht für den Sachsenring

Ministerpräsident Tillich mit ADAC-Sportchef Hermann Tomczyk (r.) und SRM-Chef Wolfgang Streubel. Foto: momentphoto.de/Bonss
Der Sachsenring bleibt Austragungsort für den Motorrad-Grand-Prix. Auch im nächsten Jahr wird das Rennen in der Königsklasse auf der Traditionsstrecke stattfinden. Das haben heute der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk bekannt gegeben.
Im Moment noch unbestätigten Angaben zufolge gibt es über 2012 hinaus eine Vertragsoption für weitere vier Jahre. Rennveranstalter sollen 2012 der ADAC München und die SRM Sachsenring Rennstrecken Management GmbH sein, unterstützt werden sie von “der Politik auf Landes- und kommunaler Ebene”, so der ADAC. Tomczyk: “Gerade wegen des großen Publikumszuspruchs war es mir eine Herzensangelegeheit, dass das deutsche Motorrad-Topevent auch weiterhin auf dem Sachsenring ausgetragen wird.” Ministerpräsident Tillich erklärte, die sächsische Staatsregierung stehe “uneingerschränkt hinter allen Akteuren”. Er kündigte Investitionen in Höhe von 1,5 Millionen Euro in die Rennstrecke an.
Der Kartenvorverkauf für das Rennwochenende vom 6. bis 8. Juli soll noch vor Weihnachten beginnen. Die Eintrittspreise sollen allerdings etwas steigen.
Quelle: Unkorrekt – der DNN-Blog
Mehr Sicherheit für Motorradfahrer im Müglitztal
Bleche sollen die Müglitztalstraße für Motorradfahrer sicherer machen. Dort wird ein “besonderes Modellvorhaben zur Verkehrssicherheit umgesetzt”, teilte das sächsische Verkehrsministerium in einer Terminankündigung mit. “Spezielle Leiteinrichtungen und Schutzplanken mit Unterfahrschutz in den Kurven sollen das Unfall- und Verletzungsrisiko … in der kommenden Saison verringern”, so die Verantwortlichen.
Im Klartext: An die Leitplanken auf der kurvenreichen Strecke sollen Bleche montiert werden die verhindern, dass Motorradfahrer bei Stürzen gegen die scharfkantigen und massiven Stahlstützen von Leitplanken rutschen. Denn das kann tödlich sein.
Zweiräder gegen Stau
10 Prozent mehr Motorräder und Roller im Berufsverkehr könnten für 40 Prozent weniger Staus sorgen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die von „Transport & Mobility Leuven“ durchgeführt wurde.
Wenn 10 % der Autofahrer zugunsten eines Motorrads oder Rollers auf ihr Auto verzichten würden, könnte das Verkehrsaufkommen um 40 % gesenkt werden. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die auf einer der überfülltesten Straßen Belgiens stattfand, welche hierbei stellvertretend für den dichten Straßenverkehr in Europas urbanen Gegenden steht.
Die europäische Kommission ist darum bemüht, eine neue Art der Mobilität voranzutreiben, welche Emissionen reduziert und die Lebensqualität verbessert. Hier könnten die motorisierten Zweiräder einen Lösungsansatz bieten. Während das vor kurzem veröffentlichte „White Paper on Transport“ darauf aus ist, ein Gleichgewicht zwischen dem individuellen Bedarf an Mobilität und dem Wunsch nach effizienter Beförderung zu schaffen, hat die Studie herausgefunden, dass Staus der Vergangenheit angehören könnten, wenn 25 % aller Berufspendler per Motorrad und Roller unterwegs wären.
Land Sachsen übernimmt Bürgschaft – MZ bereitet Produktion und Zukunftsprojekte vor
Mitte August war der Kraftakt geschafft: In enger Zusammenarbeit mit der Merkur-Bank Sachsen konnte die Motorenwerke Zschopau GmbH die letzten Voraussetzungen erfüllen, die für die Gewährung der seit fast zwei Jahren angestrebten Bürgschaft des Landes Sachsen erforderlich waren. Diese Landesbürgschaft ermöglichte die Auszahlung verschiedener Darlehen, mit denen das sächsische Traditionsunternehmen jetzt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellt. „MZ hat bereits bei verschiedenen Gelegenheiten die Strategien aufgezeigt, mit denen auf Dauer eine stabiles Unternehmen erreicht werden kann“, sagt Geschäftsführer Martin Wimmer, „mit den finanziellen Mitteln, die uns die Merkur-Bank dank der Landesbürgschaft zur Verfügung stellt, können wir unsere Projekte nun konkret umsetzen.“
Leichtkrafträder – Ab 2013 EU-weite Aufhebung des Tempolimits von 80 km/h
Der ARCD (Auto- und Reiseclub Deutschland) sieht die für 2013 geplante EU-weite Aufhebung des Tempolimits von 80 km/h für Leichtkrafträder mit Sorge. Bisher gilt in Deutschland für Fahrer unter 18 Jahren auf einem Leichtmotorrad bis 125 Kubikzentimeter Hubraum ein Tempolimit von 80 km/h. Ab 19. Januar 2013 entfällt diese Regelung, dann tritt die 6. Verordnung zur Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung in Kraft. Die 3. EG-Führerscheinrichtlinie, woran sich die deutsche Verordnung orientiert, erlaubt keine Sonderauflagen für die Fahrerlaubnis A1 mehr, teilte das Bundesverkehrsministerium dem ARCD auf Anfrage mit.
Allerdings gilt fortan eine verschärfte Definition der Klasse A1, die neben dem Hubraum von 125 ccm und einer Nennleistung von nicht mehr als 11 kW / 15 PS auch das Verhältnis zum Gewicht vorschreibt. Es darf künftig 0,1 kW pro kg Gewicht des Motorrades nicht übersteigen. Dieses zusätzliche Kriterium „Verhältnis Leistung/Gewicht” verhindere laut Institut für Zweiradsicherheit (ifz), dass Inhaber einer Fahrerlaubnis der Klasse A1 Zugang zu sehr leichten und gleichzeitig starken Fahrzeugen haben, die deutlich schneller als 100 km/h fahren.
MotoGP: Neuer Veranstalter für Sachsenring-GP?
Offiziell ist der Schauplatz für den deutschen Motorrad-GP 2012 noch offen. Aber jetzt zeichnet sich eine vielversprechende Lösung für den Sachsenring ab.
Schon vor zwei Wochen hat sich abgezeichnet, dass der deutsche Motorrad-GP auf dem Sachsenring auch nach der merkwürdigen Pressekonferenz des Veranstalters ADAC Sachsen für 2012 und die Jahre danach noch nicht endgültig begraben war.
Denn es regten sich sofort neue Kräfte aus den umliegenden Gemeinden, die sich diesen publicityträchtigen Event nicht kampflos wegnehmen lassen wollten. Die Politiker des Freistaats Sachsen und der lokalen Kommunen wollen auf die jährlichen Umsätze von rund 26 Millionen Euro nicht verzichten, die Unternehmen aus dem Einzugsgebiet der Rennstrecke natürlich schon gar nicht.
Und die treuen Fans des populären Sachsenring-GP stiegen sofort für ihren Grand Prix auf die Barrikaden, auf Websites im Internet und dann bei Protestaktionen an der Rennstrecke am 18. und 25. September.



Das spektakuläre 50ccm-Langstrecken-Moppedrennen
Heimkinderausfahrt mit den Kindern aus Tschernobyl
Online-Datenbank für gestohlene Motorräder, Roller und Mopeds